Schauspielerin und Performance-Künstlerin. Sie studierte Darstellende Künste an der Kunstfakultät der ASAB in Bogotá, Kolumbien, und schloss 2014 mit einem Diplom als darstellende Künstlerin ab.Einige Jahre lang arbeitete sie in ihrer Heimatstadt Bogotá an verschiedenen Theater-Prozessen(künstlerisch und akademisch), bis sie sich entschied, das Land freiwillig zu verlassen.

 

Im Jahr 2016 zieht sie nach Stuttgart, Deutschland, und wird Teil der Theater- und Performance-Gruppe Theater Prekariat. Mit dieser Gruppe entstanden verschiedenen Aufführungen: “Linien, Grenzen, Räume” (2017), “Paradies Gesucht” (2018) und “der

Apfel ist kein Apfel" (2019).

Seit 2018 studiert Laura den Master of Fine Arts "Körper, Theorie und Poetik des Performativen" an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Im Jahr 2019 gründete sie zusammen mit Magda Agudelo, Johana Gómez und Jeiny Cortés die Künstlervereinigung La Fuchsia Kollektiva e.V., um Kunst und Kultur auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene zu fördern. In diesem Rahmen führen sie mit ihren Kolleginnen und Kollegen interdisziplinäre künstlerische Projekte, wie "Lluvia" (2019), "Patacón" (2019) und "Das Wasser und seine Stimmen" (2019) durch, die mit Forschungs- und Schaffensprozessen verbunden sind und meist die darstellenden und bildenden Künste verbinden.

In Deutschland hat sie an mehreren Festivals teilgenommen, wie: “Stadt der Frauen” in Esslingen am Neckar (2018); “In Gottes Namen” in Augsburg (2017), und an verschiedenen Aufführungen wie: “Gebär(d)en der Mutterliebe”, eine Kreation von Jasmin Schädler und Johana Gómez (2017,2018), in Stuttgart. Als Produktionsassistentin im Theater Die Rampe (2018) begleitete sie den Prozess der Apokaliptischen Tänzer.

Seit 2018 arbeitet Laura als unabhängige Performance-Künstlerin. Ihre Werke konzentrieren sich im Wesentlichen auf die Erforschung der möglichen Beziehungen, die zwischen Künstler und Betrachter entstehen, wenn die beiden sich ohne weitere Zuschauer begegnen. Ihre kreative Praxis setzt sich aus diesen beiden Körpern zusammen. Sie arbeitet aus der direkten Beziehung heraus, aus der direkten Sprache zum Betrachter, und während der Begegnung werden die Rollen aufgelöst, umgekehrt oder vermischt, um eine einzigartige Erfahrung zu komponieren, die nur diesen beiden gehört. In Werken wie: "Mantrailing" (2019), "Spiegelung" (2019) und "Privat" (2020) untersucht Laura das Alltägliche, Intime, Persönliche, Private und Individuelle als Faktoren, die das Kollektiv ausmachen.

 

Gegenwärtig bereitet Sie ihre neue Performance "Duet"

vor, die ab Januar 2021 präsentiert wird.

Laura Vanessa Galeano Ochoa

(Bogotá, Kolumbien, 1992)